Idee und Herkunft

Mit konifez® bringen wir, Flo und Marvin, das in den USA beliebte Party- und Event-Spiel Cornhole nach Deutschland. Allerdings haben wir einige Dinge an der Spielidee verändert, damit es noch mehr Spaß macht, und produzieren dazu fair, nachhaltig und regional in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Münster. Unsere Cornhole-Marke heißt daher: konifez® Hier erfahrt ihr, wie es gespielt wird, und woher der Name kommt:

Die Regeln

Die Regeln sind simpel:

  • Ihr spielt in der Regel 1 gegen 1 oder als Team 2 gegen 2. Natürlich geht auch 4 gegen 4, dann wird jeder Spieler nur ein Mal
  • Ihr werft aus ca. 6–8 Metern (15–21 Fußlängen) im Wechsel eure je 4 Wurfsäckchen.
  • Geht ein Säckchen ins Loch, gibt es 3 Punkte. Bleibt er auf dem Brett liegen, gibt es 1 Punkt. Sonst nichts.
  • Nach jeder Wurfrunde (4 Würfe) zählen die Spieler/Teams ihre Punkte.
  • Der Gewinner bekommt die Punkte, die er in dieser Runde mehr als sein Gegner erzielt hat, auf seinen Gesamtpunktestand gutgeschrieben.
  • Zum Beispiel: Lisa hat 8 Punkte (2 Treffer ins Loch = 6 P. + 2 aufs Brett =2 P.), Paul hat 3 Punkte (1 Loch-Treffer = 3 P. + 3 neben das Brett = 0 P.). Dann steht es 5-0 für Lisa. Wenn Paul in der nächsten Runde 4-2 gewinnt (2 Punkte mehr für Paul), steht es 5-2 usw.
  • Wer die letzte Wurfrunde verloren hat, beginnt die nächste Runde. Bei Unentschieden, wer im Gesamtstand hinten liegt.
  • Wer zuerst 21 Punkte hat, gewinnt. Gerne kürzen wir die Spiele auf 11 Punkte ab, dann geht es etwas schneller. Zum Beispiel in der Pause oder wenn andere warten.

Ganz wichtig: konifez® soll einfach Spaß machen. Deshalb könnt ihr die Regeln nach eurem Können, eurer Spielsituation oder einfach nach Lust und Laune anpassen. Das unterscheidet die konifez®-Regeln von den offiziellen Regeln des Cornhole (siehe auch unten).

Kinder können z. B. einfach aus 2–4 Metern werfen. Schließlich macht es nur Spaß, wenn man ab und zu trifft. Oder ihr spielt einfach 1 gegen 2 oder 4 gegen 4, wenn es gerade so aufgeht. Und manche (Erwachsene) machen ein Trinkspiel draus. ;)

 

Egal, wie ihr spielt: Ganz viel Spaß dabei! Und: lass sacken.

 

Warum heißt das Ganze konifez®?

In Münster gibt es eine alte Geheimsprache, die Masematte. Einige Begriffe benutzt man noch heute: So sagt man zum Fahrrad beispielsweise "Leeze" oder zum Bier "Lowine". Und da man bei konifez® mit Säckchen ("koni") wirft und das Ganze ziemlich viel Spaß ("fez") macht, heißt es konifez®. Ausgesprochen wir es übrigens wie "kohnifeehtz", also mit langen "E".

Der Unterschied: Cornhole vs. konifez®

  • Bei uns geht es allein um den Spaß am Spiel: Beim Cornhole gibt es strikte Regeln, z. B. dass man aus 27 Fuß (8,23 Meter) werfen muss. Das sehen wir nicht so eng: Ob ihr aus 5, 6 oder 10 Metern werft: Hauptsache es macht "Fez" (Spaß) und die Bedingungen sind für alle gleich. Je näher ihr ans Brett geht, desto leichter wird es natürlich. Eure ideale Distanz findet ihr schnell heraus.
  • Wir spielen auf ein Brett statt auf zwei. Ihr musst zwar nach allen würfen, einmal kurz die Säckchen wiederholen. Dafür müsst ihr aber weniger schleppen – und die sinkenden Materialkosten machen das Spiel in der Anschaffung erschwinglicher.
  • Das Besondere an konifez®: Alles ist fair, nachhaltig und regional in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Münster hergestellt. Damit könnt ihr euch im Gegensatz zu Importprodukten sicher sein, dass nicht nur im Spiel "Fair Play" groß geschrieben wird, sondern auch bei der Produktion.